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Altes Schloss (Burg) Freyenstein

Westflügel

Marktstr. 48
16909 Wittstock/Dosse OT Freyenstein

Telefon (033967) 60057 Besucherinformation)

E-Mail E-Mail:

Öffnungszeiten:
Wir freuen uns, Sie ab dem 30.Mai 2020 wieder in unserer Besucherinformation begrüßen zu dürfen.
Das Alte Schloss ist mit einer Audioguide-Führung zu besichtigen.
Wir haben für Sie bis zum 31.10.2020 wie folgt geöffnet:
Di-Fr.:11 - 17 Uhr,
Sa., So, Feiertag: 13 - 17 Uhr

Bitte achten Sie auf die Einhaltung der Hygiene-und Abstandsregeln.Unsere Mitarbeiterinnen beraten Sie gern.
Gruppenführungen und museumspädagogische Angebote sind derzeit leider nicht möglich.
Wir bedanken uns für Ihr Verständnis!


Vorstellungsbild

Zum ersten Mal ist eine Schloss- bzw. Burganlage in Freyenstein für das Jahr 1332 beurkundet. Ob es sich bei diesem "Raubritternest" um die Ursprünge der heutigen Burg oder des Schlosses handelt, bleibt offen, da Reste dieser  Anlage noch nicht genau identifiziert werden konnten. Sicher ist jedoch, dass im Jahre 1556 durch Conrad von Rohr, dem damaligen Herrn Freyensteins mit dem Bau einer dreiflügligen Schlossanlage - heute die Burg genannt - im östlichen Teil des Schlossparks begonnen wurde. Ausführender Architekt war Dominicus Parr, Sohn einer angesehenen italienischen Baumeisterfamilie. Parr plante das Gebäude im Stile der Renaissance. Die Terrakotten wurden in der Werkstatt des Lübecker Künstlers Statius von Düren gefertigt.

 

Wahrscheinlich ist dieser Bau nie komplett fertig gestellt worden.
Das Schicksal des Gebäudes wurde ganz offensichtlich durch die angesammelten Schulden der Gutsherren nicht gefördert. Um 1620 wurde die Besitzung an die Familie von Winterfeld verkauft. Wie aus Unterlagen hervorgeht, war der Zustand des Schlosses während des 17. Jahrhunderts sehr schlecht. Es wurde mehrfach verpachtet, unter anderem an die Familie von Hahn. 1677 heißt es in einem Schreiben an Joachim von Winterfeld, dass die Burg bereits bei der Besitzübertragung an die von Hahns ein verwüstetes, fast unbrauchbares Gebäude gewesen sei. Unter den von Winterfelds wurde das desolate Gebäude schließlich zweckentfremdet und fortan als Brauhaus und Branntweindestille genutzt. Der Zustand des Gebäudes verschlechterte sich in den folgenden Jahren weiterhin, bis die Burg 1695 regelrecht zerfiel. Erst sehr viel später, nach dem Zweiten Weltkrieg, gelangt die Burgruine wieder in den Blickpunkt der Bewohner Freyensteins. Diesem Interesse verdankt die Burg die Wiederherstellung des noch erhaltenen Treppenturms sowie Teilen des Westflügels zwischen 1968 und 1974.

Die Terrakotten an der Fassade des Gebäudes akzentuieren die einzelnen Stockwerke und verschönern den Eindruck der Außenwand. Sie sind in fortlaufenden Reihen angeordnet. Die dazwischen liegenden freien Flächen werden durch Medaillons belebt, die diverse Porträts zeigen. Eines dieser Medaillons mit der Inschrift "Hector vod Roi" soll das Porträt des Bauherrn Conrad von Rohr zeigen. 75% des heutigen Bestandes sind Nachbildungen, angefertigt nach alten Abbildungen und Abgüssen in der Werkstatt der bekannten Künstlerin Hedwig Bollhagen aus Marwitz.

Ab 30. Mai 2020 kann das Alte Schloss mit einer Audioguide-Führung besichtigt werden.

Illustriert wird diese Führung durch Skizzen des Bauforschers Dr. Goralczyk zum möglichen Aussehen der ursprünglich dreiflügligen Anlage.

Als besondere Attraktion gibt es in der Besucherinformation im Neuen Schloss den eigens hergestellten Likör "Freyensteiner Schlossgeflüster"

Vorstellungsbild


Aktuelle Meldungen

Hochzeit in der Burg Freyenstein

(16.01.2016)

Im wundervollen Ambiente der Freyensteiner Burg gaben sich Roland und Heidi Hirschmann am 16.Januar 2016 das JA-Wort.Weitere Fotos unter "Schnappschüsse"

Foto zur Meldung: Hochzeit in der Burg Freyenstein
Foto: Hochzeit in der Burg Freyenstein

Besucher der Deutschen Burgenvereinigung in Freyenstein

(13.04.2015)

Am 11.April 2015 besuchten Mitglieder der Deutschen Burgenvereinigung unter Leitung von Herrn Dr. Krosigk und der Vorsitzenden des Freundeskreises Schlösser und Gärten der Mark, Frau Dr. Badstübner-Gröger das Alte Schloss und die Marienkirche in Freyenstein. Der Vorsitzende des Fördervereins Freyenstein e.V., Herr Lischnewski stand als Ritter Stefan den Besuchern Rede und Antwort und der Leiter des Bauamtes der Stadt Wittstock, Herr Kanzler informierte über den Stand der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen am Alten und Neuen Schloss sowie in der Marienkirche.Begleitet wurde die Reisegruppe durch die Mitarbeiterin des Archäologischen Parks, Frau Krüger.

weitere Fotos auf dieser Seite:

Aktuelles-Schnappschüsse

Foto zur Meldung: Besucher der Deutschen Burgenvereinigung in Freyenstein
Foto: Besucher der Deutschen Burgenvereinigung in Freyenstein


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